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KORALLIN Reinstwasserfilter SI 1800

KORALLIN Reinstwasserfilter SI 1800Reines H²O herstellen mit dem KORALLIN Reinstwasserfilter
 
Art.Nr.:PD-01011
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Ein großes, oft unüberwindbares Problem stellen für viele Seewasseraquarianer die je nach Region in unterschiedlicher Konzentration im Leitungswasser enthaltenen Schadstoffe (= Stoffe, welche sich im Seewasseraquarium negativ auswirken) wie z.B. Kieselsäure (Silikat) dar. Diese verursacht häßliche braune Schmieralgen, welche, je nach Konzentration im Nachfüllwasser, kaum oder gar nicht verschwinden (der Begriff "Kieselsäuregehalt" im Wasser bezieht sich in der Regel auf den löslichen, molybdatreaktiven Anteil H4SiO4). Durch Ihre Wuchsdominanz wird das Gedeihen wünschenswerter Algen (incl. Symbiosealgen!) unterdrückt.

Gesteinsbildende Silikate machen 30% der Erdkruste aus und sind wichtiger Träger von Grund- und Oberflächenwasser. Auch bei Anwendung einer Umkehrosmose lassen sich diese Stoffe leider nur unzureichend entfernen (Rückhalterate Osmose bei Kieselsäure nur ca. 85%, Leitwert ca. 35 Mikrosiemens, Auslaufwasser Si 1800 unter 1 Mikrosiemens!). Da für den Menschen beim Beispiel Kieselsäure keine negativen physiologischen Wirkungen bekannt sind, liegen für Trinkwasser keine Toleranz- oder Richtwerte vor. Ein Gehalt von 10 mg/l Si und mehr wird sogar zur Bildung von korossionshemmenden SiO2-Schutzschichten in Trinkwasserleitungen empfohlen!

In Gebieten mit silicatfreien Gesteinen (Kalksteinregionen) sind harte Wässer mit extrem niedrigen Siliciumgehalten üblich. Gesteinangreifende, oft unter Druck stehende Quellwässer haben im Extremfall bis 2.000 mg/l Si!

Der Siliciumgehalt der Meere reicht in den tiefen Wasserzonen bis 4 mg/l, liegt jedoch infolge von Siliciumentzug durch Organismen (Dinoflagellaten, Radiolarien, Diatomeen und Schwämme) in oberen lichtdurchfluteten Wasser- und Küstenzonen im praktisch nicht meßbaren Bereich.

Der KORALLIN Reinstwasserfilter Si 1800 ermöglicht es, durch den selektiven Entzug von Restschadstoffen ein Reinwasser höchster Qualität auf einfache Weise herzustellen. Das Modul wird der Umkehrosmose nachgeschaltet und entfernt die hier noch verbliebenen Stoffe wie Silikate (Kieselsäure). Bei einer Rückhalterate von ca. 85 % sind bei 14 mg im Leitungswasser noch über 2 mg nach der Osmose enthalten, ausreichend um beim Nachfüllen von verdunstetem Wasser permanent für Schmieralgennahrung zu sorgen (im Becken reichen hierzu 0,2 mg!). Nach Beladung wird die Patrone einfach regeneriert (Harz wird im Werk zentrifugal getrennt und regeneriert).

Auf diese Weise lassen sich auch offene Meerwasserbecken mit relativ hoher Verdunstungsrate problemlos ohne durch Restschadstoffe verursachte Schmieralgen mit allen daraus resultierenden negativen Folgen (Überwuchern von niederen Tieren, Redoxsenkung etc.) betrieben werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, zu wissen, daß durch Kieselsäure verursachte Schmieralgen Hauptnahrungsquelle roter Planarien sind!

Das zum Einsatz kommende Substrat basiert auf dem neuesten Entwicklungsstand der Reinwassertechnik und wird z.B. zur Feinstreinigung nach herkömmlichen Vollentsalzungsanlagen zur Sicherstellung von ultrareinem Wasser eingesetzt. Ja nach Einsatzbereich (z.B. in der Kerntechnik) existieren hier geforderte Obergrenzen von max. 0,002 mg/Si/l!

Die Standzeit der Füllung ist abhängig von Durchsatz, Silikat- und Kohlensäuregehalt des Einlaufwassers und beträgt ca. 4 - 6 Monate bei Verwendung von Osmosewasser und einer Entnahme von 5 l täglich. Zur Kontrolle des Leitwertes ist ein Anschluß für einen Leitwertfühler eingebaut. Selbstverständlich kann das Harz nach Beladung wieder regeneriert werden!

Die Bereitstellung von Reinstwasser mit 0 Leitwert sichert, daß erst gar keine unerwünschten Schadstoffe ins Becken geraten! Dies wäre dann nur teuer und selten ohne Nebenwirkungen möglich.

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